Montag, 21. Februar 2011

Ein Wintermärchen ....

...... ging leider viel zu schnell zu Ende.
13.45 Uhr flogen wir ab Düsseldorf und waren nach 3 Stunden und 30 Minuten um 19.05 Uhr in Moskau - Zeitverschiebung 2 Stunden.
Als wir ankamen schneite es. Unser Bus kam durch den Feierabendverkehr nicht pünktlich und so mußten wir eine kurze Zeit warten.  In der Zeit habe ich das Gewühl vor dem Flughafengebäude beobachtet.
Gleich am nächsten Tag begann die Rundfahrt durch Moskau.
Punkt 1 des Programms war der Kreml. Er gehört zum Pflichtprogramm eines Moskau Besuchs. 
Ein Blick auf den Dreifaltigkeitsturm. Der höchste Kreml-Turm an der Westseite.
Durch den Eingang am Borowizkaja-Turm  ...........
 ..... kamen wir zu dem Kathedralenplatz und der
 Maria-Verkündigungs-Kathedrale.


 Ein Stück Kreml-Mauer vom Roten Platz aus gesehen.
 Auf dem roten Platz mit Blick auf die Basilius-Kathedrale und das Denkmal von Minin und Poscharski
 Ein Blick auf das Kaufhaus Gum vom Roten Platz ...
 ... und von Innen.
 Der Springbrunnen soll Treffpunkt sein, weil man ihn nicht übersehen kann.

 Das Kassenhäuschen für die Metro. Wir haben gelacht.

 Die Bilder sprechen für sich. Tief unter der Erde - Station  der Metro -


 .. wie ein Palast. Das schönste daran, es war warm da unten.
Ein Besuch im Staatszirkus. Im Hintergrund Wasserspiele. In der Pause wurden die Kinder mit dem Lift der Artisten hoch bis unter die Kuppel gezogen und dann rundgedreht. Dann kamen sie langsam wieder runter. Schade, daß ich kein Kind mehr war. Das hätte ich auch noch gemacht. Insgesamt wurde uns ein tolles Programm gezeigt.
 Weiter ging es auf dem Goldenen Ring zur nächsten Station. Unterwegs ein kleiner Fotostop und Teepause in Likinow.


Je weiter wir nach Norden fuhren, um so mehr Schnee lag. Immer wieder konnte man tief verschneite kleine Häuser bestaunen.
 So, wie hier gut zu sehen ist, waren alle Wege geräumt. Der Schnee knirschte unter den Schuhen. Die Sonne stand hoch am Himmel, der strahlend blau war. Ein traumhaft schönes Bild. Es war ein sonnenreicher, wunderschöner, bitterkalter Tag in  Susdal.
Besichtigung eines kleinen Museums. Und was entdeckten meine Augen, eine Pachtworkdecke. Die habe ich mir genau angesehen. Es war wirklich eine alte Decke. Sie war aus alten Schürzen oder Tischdecken gearbeitet.
                                     
 Draußen in der Anlage standen diese  lustigen Gesellen.
                                             
 Ein altes Blockholzhaus mit geschnitzten und verzierten Balken.
 Ein Blick auf die zugefrorene und zugeschneite Wolga.
 Weiter ging es nach Jaroslawl. Eine 1000 Jahre alte weiße Stadt. Mittlerweile haben wir 30 Grad Minus.

 In Jaroslawl

 Noch einmal ein Blick auf die zugefrorene und zugeschneite Wolga. Selbst die Parkanlage  kann man nur ahnen.
 Der gelbe Bus ist kein Postauto. Nein, das ist unser Bus, der uns 7 Tage lang begleitet hat.
In Sergiew Posad angekommen. Unsere Reiseleiterin sagte, in der Nacht wären es 35 Grad Minus gewesen. Die bisher kälteste Nacht. Am Tag waren es noch Minus 25 Grad. Brrrrrrr. Ich spüre die Kälte jetzt noch.
Das Leben von Sergiew Posad spielt sich im, am und um das gewaltige Kloster ab.

 Ein Blick in eine Kirche. Eine wunderschön bemalte Kuppel. So waren die meisten Kirchen bemalt.
 Der Engel aus Schnee, ein super tolles Kunstwerk
 Unser Busfahrer, ein junger Familienvater, zeigt hier die Fahnen, unter denen wir gefahren sind.
 Ein Blick auf Sergiew Posad
Leider ging das Wintermärchen viel zu schnell zu Ende.Trotz eisiger Kälte.
Hier ein letzter Blick runter auf Moskau und die Umgebung. Es ging Richtung Heimat.
Oft hatte ich das Gefühl, das Blut in meinen Händen würde erfrieren. Meine Kamera hat einmal gestreikt, als ich sie etwas zu lange habe frei getragen. Dann aber, nach dem Erwärmen, tat sie es wieder. Mit den Händen habe ich meine Nase gewärmt. Ich hatte Sorge, sie würde mir abfallen. hihihi  So ein Gefühl hatte ich jedenfalls. Meine Wangen prickelten so, als ob tausend Nähnadeln mich pieksen würden.
Beim Blick über die Weite Russlands kam mir der Film  in Erinnerung "Soweit die Füße tragen". Vor vielen Jahren lief er als Dreiteiler im Fernsehen; ein grausiger Film. Jetzt erst wurde mir klar, was dieser arme Mensch doch mitgemacht hat und ertragen mußte.

Das Einschecken in Moskau war Chaos hoch drei. Nach dem Terroranschlag vor nunmehr 4 Wochen wurden die Sicherheitsvorkehrungen  verschärft. Ist im Allgemeinen nichts gegen einzuwenden. Aaaaaber ....Gleich zu Beginn beim Betreten der Halle standen schon die Laufbänder. Darauf mußte alles gelegt werden. Mantel, Handtasche, Koffer usw. Danach durch den Piepser. Auf der anderen Seite fielen dann die Koffer und alles was auf dem Band lag herunter.  War man endlich durch suchte sich jeder seine Sachen wieder raus. Ihr könnt Euch vorstellen, was da los war. Es war das reinste Chaos. Ob das Sicherheit ist? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir alle durch diese Schleuse waren. Das war aber nicht die einzige Kontrolle. Wenn ich richtig gezählt habe, mußten wir insgesamt 4 oder 5 mal durch Kontrollen, Mantel aus, Gürtel ab, Schuhe aus, Koffer aufs Band, Handtasche dazu usw. usw
Durch den Piepser, abtasten usw..  Oh man oh man.
Wir haben richtig und tief durchgeatmet, als wir im Flieger saßen.
Trotz allem  waren wir traurig, das alles so schnell zu Ende war. Es war eine sehr, sehr schöne Reise. Traumhaftes Wetter, eine super gute und nette Reiseleiterin, ein ruhiger und besonnener Busfahrer. Was will man mehr.

Als ich dann zuhause war, war es dort auch kalt. Ich hatte die Heizung ganz abgestellt und bekam es nun nicht warm. Heute Mittag war schon der Heizungsfritze da und sagte mir, so etwas dürfte ich nicht  machen, denn das Haus kühlt zu sehr aus. Und jetzt würde es 2 bis 3 Tage dauern, bis es wieder warm ist.
Na, ja.  Nun bin ich auch in der Sache an Erfahrung reicher. Man lernt nie aus.
Bis zur nächsten Reise
Liebe Grüße Ingeburg

Von der Reise zurück

Donnerstag, 10. Februar 2011

Koffer schon gepackt

Es ist soweit. Am Samstag geht es los.
 "Ein Wintermärchen in Moskau"
so heißt die Reise. Von Düsseldorf  Richtung Moskau und dann weiter nach Wladimir - Susdal - Jaroslowl -Rostow Welikij - Possad und zurück wieder nach Moskau. Ich freue mich schon riesig.  Hoffentlich ist es nicht allzu kalt. Der Wetterbericht sagt
20 ° Minus an. Brrrrrr.


Keine Sorge, ich habe warme Kleidung mit.
Ein Besuch des Moskauer Staatszirkus ist vorgesehen, sowie eine Troika-Schlittenfahrt, von Pferden gezogen.
Und das beste dabei: Wir bekommen "warme Decken und Wodka". Ist das nicht toll?  hihihi
Hoffentlich bekommen wir auch noch etwas von der Landschaft mit. hahahaha

Deshalb sage ich jetzt tschüss bis in einer Woche.

Liebe Grüße Ingeburg

Montag, 7. Februar 2011

Es geht dem ....

... Ende zu.
Da ich auch eine leidenschaftliche Stickerin bin, habe ich mich Anfang vergangenen Jahres an der Stickaktion "Mary Wigham" beteiligt. Nun möchte ich Euch zeigen, wie weit ich bin. Viel ist nicht mehr zu sticken. Nur noch  ein paar Lückenfüller. Aber die halten auch auf und sind nicht eben mal gestickt.
Vor meiner Reise werde ich das bestimmt nicht mehr schaffen.
Nach meiner Reise werde ich dann einige Ufos, so hoffe ich, schnell zu Ende bringen können.
Aaaaaber, dann beginnt doch die 5. Jahreszeit - Karneval - bei uns. Ob ich dann Zeit finde, zu sticken!?
Schaun wir mal, was wird.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche.
Liebe Grüße Ingeburg

Sonntag, 6. Februar 2011

Wenn das keine ....

Frühlingsboten sind. Nach dem Mittagessen bin ich mal durch meinen Garten geschlendert. Da hätte ich doch beinahe glatt diese vorwitzigen Köpfchen übersehen. Schnell habe ich meine Digi geholt und sie im Bild festgehalten.
Ich war ganz überrascht, als ich diese Küchenschelle sah.
 ... das Primelchen; voller Knospen.
Meine Schneeglöckchen in voller Blüte.
Ich hoffe, sie waren nicht zu vorwitzig, damit sie nicht ihre Näschen erfrieren.
Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße Ingeburg.

Samstag, 5. Februar 2011

Oh, wie ärgerlich ....

  ... wollte ich doch mein Top bis zu unserem PW-Treffen fertig haben. Und dann das. Zuerst habe ich mich verschnitten. Statt einen Streifen von 3 1/2" habe ich einen Streifen von 2 1/2" geschnitten für den Rand. Dann habe ich durchgerechnet und war der Meinung, ich käme hin. War aber nicht. Jetzt fehlt mir ein Randstreifen. Tja, rechnen sollte man schon können. hihihi

Das ist natürlich grrrrrr.....
Da ich  kurz vor meiner Reise stehe, werde ich es in dieser Woche nicht mehr schaffen, den fehlenden Randstoff zu kaufen.. Wenn ich zurück komme, werde ich das gleich in Angriff nehmen. Gleichzeitig werde ich mir auch Vlies und Rückseitenstoff kaufen, damit sie schnell fertig wird.
Da diese Decke viele, viele Nähte hat, weiß ich nicht, ob ich ihn selbst quilte oder quilten lasse. Das überlege ich mir noch.
Die liebe Christine hat mir schon einen schönen Namen vorgeschlagen. Hört sich gut an liebe Christine. Vielleicht übernehme ich ihn.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende. Hier stürmt es fürchterlich.

Liebe Grüße Ingeburg

Donnerstag, 3. Februar 2011

Buuuuh ich habe fertig

Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, nicht die komplette Decke.
Ich kann Euch sagen, jetzt habe ich einen Kaffee verdient. Den  ganzen Tag habe ich nun an der Nähmaschine gesessen und habe 1/2 Hexagone zu einer Reihe zusammengenäht. Dann die Reihen aneinander genäht und zuletzt das Ganze zusammengenäht.
Jetzt brauche ich zuerst mal eine Pause. Danach werde ich vielleicht noch das lebende Käntchen ansetzen und  den letzten Rand noch zuschneiden. Morgen wird es dann weiter gehen.
Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Abend.
Liebe Grüße Ingeburg

Mittwoch, 2. Februar 2011

Hier zeige ich Euch .....

.... ein angefangenes Werk. 
In Neunkirchen-Seelscheidt wurde ein Kurs "One Block Wunder" angeboten. Gemeinsam hat unsere Patchworkgruppe  (7 nähfreudige Frauen) Ende 2010  diesen Kurs besucht. Danach hieß es fleißig nähen. Einige haben das Top schon fertig. Meins sieht z.Zt. noch so aus. In mühevoller Arbeit werden lauter Dreiecke geschnitten und die dann zu einer Blüte wieder zusammengenäht. 
Zuerst halbe Hexagone, die wiederum aneinandergelegt, bis die gewünschte Breite  erreicht ist. Darunter die nächste Reihe. Darauf achten, daß dann die andere Hälfte der Hexagone passen.
Weiter muß darauf geachtet werden, daß ein Farbenspiel eingebracht wird, je nach Wunsch - hell dunkel oder nach Fantasie.
In den nächsten Tagen werde ich Euch den Fortschritt dieser Decke zeigen. Die anderen angefangenen Sachen müssen noch etwas warten, denn ich möchte mit den Anderen mithalten.
Am Freitag ist unser Treffen. Ob ich bis dahin schon etwas weiter bin? Mal schaun. Ich werde es Euch mitteilen.
Die Farben kommen leider nicht so schön raus. Der Blitz  meiner Digi, könnt Ihr ihn sehen?
Liebe Grüße Ingeburg