...... ging leider viel zu schnell zu Ende.
13.45 Uhr flogen wir ab Düsseldorf und waren nach 3 Stunden und 30 Minuten um 19.05 Uhr in Moskau - Zeitverschiebung 2 Stunden.
Als wir ankamen schneite es. Unser Bus kam durch den Feierabendverkehr nicht pünktlich und so mußten wir eine kurze Zeit warten. In der Zeit habe ich das Gewühl vor dem Flughafengebäude beobachtet.
Gleich am nächsten Tag begann die Rundfahrt durch Moskau.
Punkt 1 des Programms war der Kreml. Er gehört zum Pflichtprogramm eines Moskau Besuchs.
Ein Blick auf den Dreifaltigkeitsturm. Der höchste Kreml-Turm an der Westseite.
Durch den Eingang am Borowizkaja-Turm ...........
..... kamen wir zu dem Kathedralenplatz und der
Maria-Verkündigungs-Kathedrale.
Ein Stück Kreml-Mauer vom Roten Platz aus gesehen.
Auf dem roten Platz mit Blick auf die Basilius-Kathedrale und das Denkmal von Minin und Poscharski
Ein Blick auf das Kaufhaus Gum vom Roten Platz ...
... und von Innen.
Der Springbrunnen soll Treffpunkt sein, weil man ihn nicht übersehen kann.
Das Kassenhäuschen für die Metro. Wir haben gelacht.
Die Bilder sprechen für sich. Tief unter der Erde - Station der Metro -
.. wie ein Palast. Das schönste daran, es war warm da unten.
Ein Besuch im Staatszirkus. Im Hintergrund Wasserspiele. In der Pause wurden die Kinder mit dem Lift der Artisten hoch bis unter die Kuppel gezogen und dann rundgedreht. Dann kamen sie langsam wieder runter. Schade, daß ich kein Kind mehr war. Das hätte ich auch noch gemacht. Insgesamt wurde uns ein tolles Programm gezeigt.
Weiter ging es auf dem Goldenen Ring zur nächsten Station. Unterwegs ein kleiner Fotostop und Teepause in Likinow.
Je weiter wir nach Norden fuhren, um so mehr Schnee lag. Immer wieder konnte man tief verschneite kleine Häuser bestaunen.
So, wie hier gut zu sehen ist, waren alle Wege geräumt. Der Schnee knirschte unter den Schuhen. Die Sonne stand hoch am Himmel, der strahlend blau war. Ein traumhaft schönes Bild. Es war ein sonnenreicher, wunderschöner, bitterkalter Tag in Susdal.
Besichtigung eines kleinen Museums. Und was entdeckten meine Augen, eine Pachtworkdecke. Die habe ich mir genau angesehen. Es war wirklich eine alte Decke. Sie war aus alten Schürzen oder Tischdecken gearbeitet.

Draußen in der Anlage standen diese lustigen Gesellen.

Ein altes Blockholzhaus mit geschnitzten und verzierten Balken.
Ein Blick auf die zugefrorene und zugeschneite Wolga.
Weiter ging es nach Jaroslawl. Eine 1000 Jahre alte weiße Stadt. Mittlerweile haben wir 30 Grad Minus.
In Jaroslawl
Noch einmal ein Blick auf die zugefrorene und zugeschneite Wolga. Selbst die Parkanlage kann man nur ahnen.
Der gelbe Bus ist kein Postauto. Nein, das ist unser Bus, der uns 7 Tage lang begleitet hat.
In Sergiew Posad angekommen. Unsere Reiseleiterin sagte, in der Nacht wären es 35 Grad Minus gewesen. Die bisher kälteste Nacht. Am Tag waren es noch Minus 25 Grad. Brrrrrrr. Ich spüre die Kälte jetzt noch.
Das Leben von Sergiew Posad spielt sich im, am und um das gewaltige Kloster ab.
Ein Blick in eine Kirche. Eine wunderschön bemalte Kuppel. So waren die meisten Kirchen bemalt.
Der Engel aus Schnee, ein super tolles Kunstwerk
Unser Busfahrer, ein junger Familienvater, zeigt hier die Fahnen, unter denen wir gefahren sind.
Ein Blick auf Sergiew Posad
Leider ging das Wintermärchen viel zu schnell zu Ende.Trotz eisiger Kälte.
Hier ein letzter Blick runter auf Moskau und die Umgebung. Es ging Richtung Heimat.
Oft hatte ich das Gefühl, das Blut in meinen Händen würde erfrieren. Meine Kamera hat einmal gestreikt, als ich sie etwas zu lange habe frei getragen. Dann aber, nach dem Erwärmen, tat sie es wieder. Mit den Händen habe ich meine Nase gewärmt. Ich hatte Sorge, sie würde mir abfallen. hihihi So ein Gefühl hatte ich jedenfalls. Meine Wangen prickelten so, als ob tausend Nähnadeln mich pieksen würden.
Beim Blick über die Weite Russlands kam mir der Film in Erinnerung "Soweit die Füße tragen". Vor vielen Jahren lief er als Dreiteiler im Fernsehen; ein grausiger Film. Jetzt erst wurde mir klar, was dieser arme Mensch doch mitgemacht hat und ertragen mußte.
Das Einschecken in Moskau war Chaos hoch drei. Nach dem Terroranschlag vor nunmehr 4 Wochen wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Ist im Allgemeinen nichts gegen einzuwenden. Aaaaaber ....Gleich zu Beginn beim Betreten der Halle standen schon die Laufbänder. Darauf mußte alles gelegt werden. Mantel, Handtasche, Koffer usw. Danach durch den Piepser. Auf der anderen Seite fielen dann die Koffer und alles was auf dem Band lag herunter. War man endlich durch suchte sich jeder seine Sachen wieder raus. Ihr könnt Euch vorstellen, was da los war. Es war das reinste Chaos. Ob das Sicherheit ist? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir alle durch diese Schleuse waren. Das war aber nicht die einzige Kontrolle. Wenn ich richtig gezählt habe, mußten wir insgesamt 4 oder 5 mal durch Kontrollen, Mantel aus, Gürtel ab, Schuhe aus, Koffer aufs Band, Handtasche dazu usw. usw
Durch den Piepser, abtasten usw.. Oh man oh man.
Wir haben richtig und tief durchgeatmet, als wir im Flieger saßen.
Trotz allem waren wir traurig, das alles so schnell zu Ende war. Es war eine sehr, sehr schöne Reise. Traumhaftes Wetter, eine super gute und nette Reiseleiterin, ein ruhiger und besonnener Busfahrer. Was will man mehr.
Als ich dann zuhause war, war es dort auch kalt. Ich hatte die Heizung ganz abgestellt und bekam es nun nicht warm. Heute Mittag war schon der Heizungsfritze da und sagte mir, so etwas dürfte ich nicht machen, denn das Haus kühlt zu sehr aus. Und jetzt würde es 2 bis 3 Tage dauern, bis es wieder warm ist.
Na, ja. Nun bin ich auch in der Sache an Erfahrung reicher. Man lernt nie aus.
Bis zur nächsten Reise
Liebe Grüße Ingeburg