Gestern habe ich die liebe
Ulla auf ihrem Camping-Platz in der Eifel besucht. Bei traumhaft schönem Wetter haben wir gewerkelt, Kaffee getrunken, etwas zu Mittag gegessen und wieder gewerkelt bis zum Abend.
Ich möchte mir eine Pimpelliese stricken und sie hat mir gezeigt, wie die gestrickt wird. Sie hat schon einige davon gestrickt und ich noch keine. Ich kann Euch sagen, wir Beide sind fast verzweifelt.
Nicht das Ihr meint, ich wäre eine Anfängerin im Stricken. Nein, nein, ich habe früher meine ganze Familie bestrickt. Aber trotzdem.
Es fing schon damit an , daß sie den Faden über den linken Zeigefinger laufen ließ und ich stricke von rechts.
Immer dieses Umdenken.
Da ich ein etwas wuscheliges Garn hatte, war es auch nicht einfach aufzutrennen. Man mußte immer ein Stück Faden abschneiden. Als wir ein paarmal probiert hatten und immer wieder aufgetrennt und abgeschnitten, meinte ich dann, wenn wir so weiter machen, dann reicht das Garn nicht mehr für eine Pimpelliese. hahahaha
Als alles klar war, jedenfalls meinte ich das, habe ich losgelegt. Nach ein paar Reihen merkte ich nun, daß ich den Maschenmarkierer mit eingestrickt hatte. Also wieder alles aufgetrennt. Ein Stück Faden abgeschnitten und das Ganze von vorne beginnen. Fast war ich dabei, alles in die Ecke zu knallen.
Ich bin nun mal wie ich bin. Nach einer Weile habe ich mir wieder die Wolle genommen und wieder probiert. Ach, was soll ich Euch sagen, daß hat dann doch geklappt. Juuuuuhuuuuu, sie hats. Meint Gott, sie hats.
Hier könnt Ihr nun sehen, wie weit ich gestern gekommen bin. Für dieses kleine Bißchen, habe ich den ganzen Nachmittag gebraucht. Nicht lachen, das stimmt.
Liebe Ulla, für diesen schönen Tag danke ich Dir. Wir werden es wiederholen.
Eine schöne Woche wünsche ich noch.
Liebe Grüße Ingeburg