Es war wieder soweit - letzter Mittwoch im Monat - Wandertag.
Diesmal waren es nur 13 Leutchen, die bei strahlendem Sonnenschein, ja schon frühlingshafte Temperaturen, sich zum wandern einfanden.
Zuerst mit dem Bus in die City und dann in die Straßenbahn auf die andere Rheinseite, zum Rheinufer marschiert und ab da ging es weiter Richtung Oberkassel.
Das ist das China-Restaurant. Es ist fest verankert im Rhein.
Blick auf die Kennedybrücke. Über die sind wir gekommen und zum Rheinufer marschiert. Sie trennt Bonn in links-rheinisch und rechts-rheinisch
Dieses Pflaster ist bei normalem Pegelstand nicht zu sehen.
Blick vom rechten Rheinufer rüber auf die linksrheinische Seite.
An der Promenade entlang
Auf den beiden Bildern sind sehr gut die Sandbänke zu sehen.
Das Bonner Brückenmännchen (bönnsch: Bröckemännche) ist eine Steinskulptur, die im Jahr 1898 beim Bau der ersten Bonner Rheinbrücke am rechten Turm des Beueler Strompfeilers, direkt über dem Fußgängerdurchlass, befestigt wurde und ihren Hintern zur Beueler Seite streckte.
Hintergrund war, dass die Brücke ausschließlich von Bonnern finanziert wurde, weil sich die Bewohner der „schäl Sick“ (rechtsrheinische Seite) nicht an den Kosten beteiligen wollten.
Das Brückenmännchen stellt somit einen nachbarschaftlichen Gruß dar
Die Beueler revanchierten sich mit der Skulptur einer keifenden Waschfrau, die am linken Turm des Beueler Strompfeilers befestigt wurde. Die Skulptur des Brückenweibchens zeigte eine Frau mit grimmigem Blick und erhobenem, wurfbereiten Pantoffel in der Hand.
Die tieferliegenden Streitgründe bestanden darin, dass Bonn und Beuel sich nicht über den genauen Standort der Brücke einigen konnten und Beuel aus diesem Grund die Zahlungen verweigerte.
Später wurde man sich jedoch einig. Die Beueler erstellten die notwendigen Wege und zahlten auch ihren Anteil an der Brücke.
Im Rahmen von Bauarbeiten an der Brücke wurde das Brückenmännchen im Jahr 2007 von seinem Brückenpfeiler abmontiert.
Aktuell befinden sich Brückenmännchen und Brückenweibchen auf der Beueler Seite in Höhe der Fähre an der neu erstellten Hochwasserschutzwand.
Aus Wikipedia entnommen.
Ein Blick auf das Schiff "Mobby Dick"
Denkmal des Hl. Nepumuk
Wenn der Rhein Hochwasser hat steht der arme "Kerl" bis zu den Füßen im Wasser.
Hier ist wieder sehr deutlich der niedrige Pegelstand zu sehen.
Bis zur oberen Grenze der Meßlatte hat der Rhein schon gestanden.
Ein Blick auf den Post Tower und den "Langen Eugen". Zur Zeit, als die Regierung noch in Bonn war, hatten die Abgeordneten ihre Büros dort.
Vorne ist wieder eine große Sandbank zu sehen.
Wir wandern weiter Richtung Oberkassel. Immer das gleiche Bild.
Im Hintergrund das Siebengebirge mit dem Petersberg und dem Drachenfels.
Wir verlassen die Rheinpromenade und laufen nach Oberkassel rein. Kaffeeduft schon in der Nase. Schmierereien sind leider überall.
Wenn ich über das ganze Jahr zurück denke, hatten wir nur 2 x Regen, davon 1 x so heftig, daß unsere Regenschirme die Wassermasse nicht packte; ja es regnete durch. Aber zum Glück war das dann auf dem Heimweg. Sonst war Petrus uns gut gesonnen.
Ab März 2012 werden wir uns wieder an der Bushaltestelle einfinden.
Voller Erwartung wohin es uns dann führt.
Ich wünsche Euch eine schöne Adventzeit
Ingeburg